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Rund um die Moru Clinic

Uganda

Im Osten Afrikas liegt die mit ca. 41 Millionen Menschen besiedelte Republik Uganda.
Die Anzahl der dort lebenden Bevölkerung wächst stetig durch die vielen Flüchtlinge, die besonders aus dem Südsudan und Kongo ins Land strömen.

Somit steht Uganda immer wieder vor der Herausforderung Ressourcen neu zu verteilen und diverse Kulturen einzugliedern.

Gesundheit

Besonders eine Reihe übertragbarer Krankheiten setzen Ugandas Population zu. Dazu gehören Malaria, Durchfallerkrankungen, HIV und Atemwegsinfektionen. Nicht selten enden diese für die Menschen vor Ort tödlich.
Begünstigt wird die Übertragung durch Risikofaktoren wie ungeschützten Geschlechtsverkehr, schmutziges, mit Bakterien angereichertes Wasser, mangelnde Gesundheitserziehung, sowie allgemeine Unterernährung- besonders bei der Landbevölkerung.

Die Herausforderung

Gesundheitssystem

Ugandas Gesundheitssystem ist distrikt-basiert und besteht aus insgesamt 4 Stufen.
Die niedrigste ist das Health Center I, welches hauptsächlich Aufklärungsarbeit leistet.

Darauf folgt das Health Center II, welches ein Ambulanzdienst ist, der von einer Krankenschwester geführt wird. Sie betreut damit ein Einzugsgebiet von bis zu 5.000 Menschen.
Health Center III verfügen über einen sogenannten Health Officer, welcher z.B. auch Entbindungen durchführen darf. Das Health Center III hat bereits ein Einzugsgebiet von ca. 10.000 Menschen.

Die höchste Stufe stellt das Health Center IV unter der Leitung eines Arztes dar. Für gewöhnlich nehmen diese neben den Diagnosen und Behandlungen auch chirurgische Eingriffe vor.

Finanzielles

Die Medikamente in Uganda sind häufig asiatische Fabrikate mit durchschnittlich niedrigeren Dosierungen. Europäische Präparate sind hier vereinzelt erhältlich, im Vergleich jedoch deutlich teurer.
Menschen mit besonders chronischen Erkrankungen wie z.B. Diabetes, Bluthochdruck oder HIV können sich nur selten die fortwährende Medikamententherapie und regelmäßigen Kontrolluntersuchungen leisten.

Eine Krankenschwester verdient in Uganda ca. 162,- € im Monat. Ein Health Officer, welcher in der Ausbildung über der Krankenschwester steht, bekommt bereits 465,- €/ Monat.
Ärzte verdienen im Vergleich mit 1.200,- €/ Monat am besten. Ihre Kompetenzen übersteigen die eines Health Officers lediglich im chirurgischen Bereich.

Geburten

Frauen in Uganda bringen im Schnitt 6 Kinder zur Welt. Dabei sind besonders die Schwangerschaften in der ländlichen Gegend riskant.
Neben Unterernährung und dem Mangel an sauberem Wasser sind auch regelmäßige Ultraschalluntersuchungen für viele keine Option, da ihnen die finanziellen Mittel fehlen und sie dafür in die nächstgrößere Stadt reisen müssten.
Daher bleiben vermeidbare aber eben auch behandlungsbedürftige Komplikationen häufig unerkannt und führen bei der Geburt nicht selten zum Verlust des Kindes, der Mutter oder beiden.

Bereits ein gutes Drittel aller verheirateten Frauen setzt auf Familienplanung. Diese erfolgt mittlerweile über Injektionen, Implantate, Sterilisationen, der Pille oder auch Kondome. Gesundheitsdienste fördern hier das Bewusstsein zum Thema Verhütung.

Die Lösung

285 km westlich von Entebbe liegt die kleine Stadt Mbarara.
Ihr ländliches Einzugsgebiet umfasst den Isingiro Distrikt, in dem auf Höhe Mile 27 die Moru Clinic unter der Leitung von Caroline Naabasa zu finden ist.
Von Mbarara zur Mile 27 sind es ca. 50 Minuten mit dem Auto.

Hilfe für alle

Die Moru Clinic ist im Juni 2018 von einem Health Center II zu einem Health Center III aufgestiegen. Sie beschäftigt nun einen Health Officer. Gemeinsam mit Carol und einer weiteren Krankenschwester kann so ein größeres Spektrum an Krankheiten diagnostiziert und behandelt werden.
Auch werdende Mütter finden hier die Hilfe, die sie sich sonst kaum leisten können.

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